Die große Hitzewelle in Deutschland ist vorbei – nächste Woche ist bereits der meteorologische Herbstanfang. Wenn die Tage wieder kürzer und die Straßen durch Laub und Regen glatt werden, ist bei Arbeiten im Freien die richtige Arbeitsschutzbekleidung entscheidend. Die Anschaffung von Arbeitskleidung übernimmt der Arbeitgeber, wenn er Bestimmungen für den Schutz der Arbeitnehmer in einem bestimmten Tätigkeitsbereich festlegt  oder die Ausrüstung gesetzlich vorgeschrieben ist. Fehlen diese Bestimmungen durch Arbeit- beziehungsweise Gesetzgeber, muss der Arbeitnehmer die Schutzkleidung selbst bezahlen. In beiden Fällen gilt: Vor Arbeitsbeginn sollte die Ausrüstung auf Schäden und Schwachstellen überprüft werden. Wir verraten euch, worauf es ankommt.

Arbeitskleidung – Tipps für den richtigen Einsatz

  1. Beschädigte Kleidung ersetzen: Habt ihr bereits Arbeitskleidung in eurem Besitz, solltet ihr überprüfen, ob die Kleidung die Einlagerung unbeschadet überstanden hat. Vor allem Nähte sind eine Schwachstelle. Etwaige Beschichtungen oder Imprägnierungen sollten erneuert werden, damit Wind- und Regenschutzeigenschaften erhalten bleiben.
  2. Den Tragekomfort überprüfen: Auch wenn die Arbeitskleidung auf den ersten Blick intakt erscheint, lohnt sich das Anprobieren. Dadurch lassen sich nicht nur Mängel erkennen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar waren, sondern ihr könnt auch gleichzeitig den richtigen Sitz überprüfen. Sollte ein Kleidungsstück die Bewegungsfreiheit einschränken oder zu groß beziehungsweise zu klein sein, sollte es ausgetauscht werden.
  3. Das Zwiebelprinzip anwenden: Den bestmöglichen Kälteschutz bietet Arbeitskleidung, die den Schweiß nach außen transportiert. Demzufolge kühlt der Körper nicht so schnell aus. Basis ist die Funktionsunterwäsche, die Feuchtigkeit nach außen abgibt. Darüber kann beispielsweise eine Schicht aus Fleece liegen, die die Feuchtigkeit aufnimmt. Außen nutzt ihr am besten eine wasser- und winddichte Schicht. Dadurch stellt ihr sicher, dass die Arbeit auch bei ungemütlichen Wetterverhältnissen leichter von der Hand geht.
  4. So wird ein Schuh draus: Bei Nässe und Kälte sollten besonders Hände und Füße geschützt und möglichst warm gehalten werden. Denn wer sich aufgrund von kalten Händen oder Füßen unwohl fühlt, kann nur schwerlich seine volle Konzentration auf die Arbeit lenken. Das erhöht das Risiko, Fehler zu machen und andere oder sich selbst in Gefahr zu bringen. Vor allem die richtigen Schuhe gewährleisten Schutz und Standfestigkeit auf feuchten oder rutschigen Böden.

Fazit

Die Arbeit im Freien ist gerade im Herbst und Winter unangenehm und bringt höhere Krankheits- und Unfallrisiken mit sich als ein Büro-Job. Mit der passenden Schutzkleidung gegen Regen und Kälte inklusive dem richtigen Schuhwerk, lassen sich die Arbeitsbedingungen in den Herbst- und Wintermonaten aber erheblich verbessern. Als großer Personaldienstleister wissen wir, wie wichtig gute Arbeitskleidung für die Sicherheit und das eigene Wohlbefinden ist. Aus diesem Grund arbeiten wir flächendeckend mit Premiumanbietern für Arbeitsschutzkleidung wie Engelbert Strauss und Uvex zusammen. Wer auf spezielle Arbeitskleidung angewiesen ist, sollte vor Tätigkeitsbeginn seine Ausrüstung begutachten und gegebenenfalls ersetzen. Wichtig zu wissen: Gibt es eine Pflicht für Schutzkleidung in eurem Tätigkeitsbereich, muss der Arbeitgeber die Kosten für diese tragen. Ihr seid in diesem Fall verpflichtet, diese auch zu tragen. Sollte es zu einem Unfall kommen und der Arbeitnehmer trägt aus eigenem Verschulden nicht die ihm bereitgestellte Schutzkleidung, greift der Versicherungsschutz unter Umständen nicht.