Die Corona-Krise hat vor allem die Zeitarbeit hart getroffen. In der Branche sind mehr denn je flexible Personaldienstleister gefragt, um den Einbruch am Arbeitsmarkt halbwegs unbeschadet zu überstehen.

  • Die TEMPTON Gruppe hat sich in der Corona-Krise durch ihre Flexibilität bewähren können
  • Der Großteil der Personaldienstleister am deutschen Arbeitsmarkt hat Kurzarbeit angemeldet
  • Die Pandemie hat zudem deutlich gemacht, wie wichtig individuelle IT-Lösungen in Zukunft sein werden

Die Lage der Zeitarbeit bleibt bedingt durch die Corona-Krise kritisch. Die Arbeitnehmerüberlassung gehört zu jenen Branchen, die schon immer äußerst sensibel auf Krisen am Arbeitsmarkt reagiert haben. Besonders im produzierenden Gewerbe hat es die Zeitarbeit zu Beginn der Corona-Pandemie hart getroffen, der Großteil der Personaldienstleister musste Kurzarbeit anmelden. Relativ unbeschadet durch die Krise kommt daher nur, wer breit aufgestellt ist und wie TEMPTON über ein bundesweites Netz an Niederlassungen verfügt.

Großteil der Personaldienstleister meldet Kurzarbeit an

Die Situation zu Beginn der Corona-Krise war besonders dramatisch: Infolge von Schutzbestimmungen durften Angestellte von Personaldienstleistern zeitweise nicht einmal mehr das Werksgelände der Firmen, bei denen sie im Einsatz waren, betreten. Die Agentur für Arbeit meldete jüngst „besonders bei Arbeitnehmerüberlassungen“ eine Zunahme von Arbeitslosenmeldungen.

Was TEMPTON in dieser katastrophalen Situation zu Gute kam: Bedarfsspitzen, die es zu Beginn der Krise durchaus gab und aktuell immer noch gibt, schnell bedienen zu können. Denn der Lockdown im März hat bekanntlich auch Gewinner hervorgebracht, allen voran den Online-Handel: Der boomt wie selten zuvor. Um den gesteigerten logistischen Anforderungen im E-Commerce nachkommen zu können, stieg natürlich auch der Bedarf an kurzfristig verfügbaren Arbeitskräften sprunghaft an. Das erforderte schnelle, flexible Personallösungen. TEMPTON, deutschlandweit vernetzt an mehr als 100 Standorten, konnte liefern.

Außerdem profitierte der bundesweit agierende Dienstleister mit Sitz in Essen in großem Maße davon, dass er über die “klassische” Arbeitnehmerüberlassung hinaus breit aufgestellt ist. Externe Spezialisten, die in der Corona-Krise kurzfristig Anstellung oder Aufträge verloren hatten, wusste TEMPTON auch kurzfristig und exakt ihrer Qualifikation entsprechend in nahezu jede Branche zu vermitteln. So steht TEMPTON beispielhaft für moderne, flexible Personaldienstleister, die nicht ohne Dellen, aber weitestgehend unbeschadet durch die Krise navigieren.

Die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenzahlen steigen aktuell zwar deutlich langsamer, aber sie steigen weiterhin. Bedingt durch die Corona-Krise waren im Juni bundesweit noch einmal 40.000 Menschen mehr ohne Arbeit als im Mai, insgesamt liegt die Zahl der Arbeitslosen nun bei 2,85 Millionen Menschen (Stand: 01.07.20). Zu Beginn der Krise war die Zahl von März bis April um 300.000 und bis Mai noch einmal um 169.000 nach oben geschnellt. “Der Arbeitsmarkt ist wegen der Corona-Pandemie weiterhin stark unter Druck”, bestätigt Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren zum gleichen Zeitpunkt 637.000 Menschen weniger ohne Arbeit, normalerweise geht im Frühjahr und Sommer die Zahl der Arbeitslosen zurück, Stichwort „Saisonarbeit“.

Im Mai meldeten Arbeitgeber bundesweit Kurzarbeit für eine weitere Million Beschäftigte an. Das macht in Summe nach den Monaten März und April 11,7 Millionen Meldungen. Tatsächlich sind davon nach Berechnungen des Ifo-Instituts aktuell 7,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Umso stärker setzt die Bundesregierung nun auf den so wichtigen wirtschaftlichen Aufschwung, der durch die Senkung der Mehrwertsteuer im kürzlich beschlossenen Konjunkturpaket (alles Wichtige hier in unserem Blog) angestoßen werden soll.

Digitale Infrastruktur verlangt nach schnellen Lösungen

Wie unter dem Brennglas machte die Corona-Krise zudem deutlich, dass Deutschland in Sachen digitaler Infrastruktur noch immer weit hinterher hinkt. Genervte Arbeitnehmer* in ruckelnden Videokonferenzen mit gestressten Chefs waren plötzlich Alltag. E-Learning-Plattformen für flächendeckenden Online-Unterricht an Schulen, Kollegs und Universitäten dagegen leider nicht. Die Themen Homeoffice und E-Learning und damit der offensichtliche technische Rückstand rückten so schlagartig in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit.

IT-Dienstleister wie TEMPTON Technik bringen Licht ins digitale Dunkel. Ob Enterprise-, Campus- oder Smart-City-Lösungen: Die Nürnberger Techniksparte der Unternehmensgruppe ist spezialisiert auf bedarfsgerechten, maßgeschneiderten Netzwerk-Ausbau wie ihn Deutschland in Zukunft brauchen wird, um den digitalen Notstand endlich zu beheben.

*Alle personenbezogenen Bezeichnungen stehen für alle Geschlechter (m/w/d).